Schritt für Schritt zur Naturkosmetik

Schritt für Schritt zur Naturkosmetik

Die Beauty-Industrie hat großen Einfluss auf den Konsum, sowie auf die Anwendung von konventioneller Kosmetik. In den letzten Jahren konnte man aufgrund verschiedener Faktoren einen Wandel feststellen: Immer mehr Menschen entscheiden sich für Naturkosmetik. Unsere Haut ist unser größtes Organ, welches mit verschiedenen Funktionen zur Aufrechterhaltung der Hautbarriere und dadurch zur Sicherung der Gesundheit beiträgt. Wir sollten unserer Haut also mehr Achtsamkeit schenken. Es ist wichtig, sich genau anzuschauen, mit welchen Inhaltsstoffen wir sie in Berührung bringen. Für gesunde und schöne Haut, Haare und Nägel kann die Natur sehr viel tun. Ätherische Öle und Extrakte aus Harzen, Kernen und Blüten werden seit vielen hundert Jahren für ihre Heilwirkung geschätzt. Als junges Startup möchten wir nicht nur unsere Produkte verkaufen, sondern auch Sie beim Überdenken konventioneller Kosmetik begleiten. Nach langer Suche haben wir die perfekten Inhaltstoffe für unsere Kosmetik entdeckt und haben daraufhin 2016 unser erstes Produkt auf den Markt gebracht. Der bewusste Umgang mit Inhaltsstoffen ermöglicht es, aus der toxischen Routine zu entkommen und unsere Haut aufatmen zu lassen. Denn unsere Haut ist der Spiegel unserer Gesundheit.

Die Probleme mit der konventionellen Kosmetik

In konventioneller Kosmetik stecken jede Menge umstrittene Inhaltsstoffe. Oft sind diese nicht auf den ersten Blick zu erkennen, da sie mit schwierigen Bezeichnungen auf der Inhaltsstoffliste beschrieben sind. Hier ein kleiner Exkurs zu den am meisten verwendeten Inhaltsstoffen und was diese in Ihrem Körper alles anrichten können:

Sulfate

sind eine Waschsubstanz, welche in den meisten konventionellen Reinigungsprodukten zu finden ist. Diese wird als Schaumbildner verwendet und als fettlösende Reinigung für Haut und Haar genutzt, um dort den überschüssigen Talg zu entfernen. Sulfate sind das am häufigsten eingesetzte Tensid in der konventionellen Kosmetik, da sie ein kostengünstiger Inhaltstoff sind. Problem: Durch die zu gründliche Reinigung mit Sulfaten kommt es zum Aufquellen der Hornschichten von Haut und Haar. Dadurch wird zu viel weggewaschen, was eigentlich gut für den körpereigenen Schutz wäre. Die Haut wird so spröde, neigt zu Juckreiz, schuppt und rötet sich.

Mikroplastik

besteht aus winzigen Plastikkügelchen, nicht größer als bis zu fünf Millimeter. Durch die mechanische Reinigung hilft es in Pflege- und Reinigungsprodukten dabei, abgestorbene Hautschuppen besonders gut zu entfernen. Zudem gilt es als Bindemittel in nahezu allen Kosmetika. Problem: die kleinen Kunststoffpartikel werden in den Kläranlagen nicht komplett rausgefiltert. Die Teilchen landen so als Schadstoffe für Fische und andere Meerestiere im Meer. Dies ist nicht nur schlecht für die Lebewesen und somit auch für die Umwelt, sondern durch den Verzehr von Fisch geraten die Kügelchen auch bei uns auf den Teller und in unsere Körper.

Parabene

werden als Konservierungsmittel in Kosmetika verwendet, um das Produkt vor Keimen und Bakterien zu schützen. Problem: viele Paraben-Arten stehen in Verdacht, Krebs zu begünstigen und aktiv das Hormonsystem zu beeinflussen. In hoher Dosis stellt dies ein Risiko für Ihre Gesundheit dar. Seit 2015 sind in der EU die Parabene „Propylparaben“ und „Butyparaben“ in Babykosmetika nicht mehr zugelassen.

Lilial

ist ein synthetischer Duftstoff, der dem Duft von Maiglöckchen ähneln soll. Der flüssige, gelbliche oder farblose Stoff wird gern in Kosmetik- und Reinigungsprodukten eingesetzt. Problem: dieser Inhaltsstoff hat ein großes Allergiepotenzial. Vor allem Menschen, die zu Kontaktallergien neigen, sollten diesen Stoff meiden.

Paraffine

sind ein Mikrowachs, das aus Erdöl gewonnen wird. Paraffine sind in der Lage sich als Film auf die Haut zu legen und nicht einzuziehen. Dadurch fühlt sich die Haut angenehm gepflegt an, was aber leider nur für die obere Hautschicht gilt. Problem: bei langfristiger Verwendung trocknet die Haut aus, da diese in der Atmung und somit beim Stoffwechsel eingeschränkt bis verhindert wird.

Sie sehen also, synthetische Inhaltsstoffe können wahres Gift für den Körper und die Natur sein.

Der ausschlaggebende Unterschied zwischen konventioneller Kosmetik und Naturkosmetik besteht darin, dass natürliche Substanzen anders in der Zelle aufgenommen werden, als synthetische Stoffe. Bei der Naturkosmetik werden für die Farbe und den Duft ätherische Öle und Fruchtaromen verwendet. Die natürlichen Substanzen helfen Haut und Haar dabei, wieder in ihr Gleichgewicht zu kommen. Sie erhalten Nährstoffe und werden vor Feuchtigkeitsverlust geschützt. Das unterstütz die Haut dabei, sich effektiv zu regenerieren.

Als Naturkosmetik werden Kosmetika bezeichnet, deren Inhaltsstoffe überwiegend natürlichen Ursprungs sind und konsequent auf synthetische Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe verzichten. In echter Naturkosmetik ist nur erlaubt, was in den Naturkreislauf zurückgeführt werden kann und die Umwelt nicht lange belastet. Naturkosmetik ist allerdings kein geschützter Begriff.

Siegel geben Aufschluss darüber, nach welchen Richtlinien die Produkte hergestellt wurden. Bei kontrollierter Naturkosmetik gilt: sie enthält keine Inhaltsstoffe auf Erdölbasis und ist frei von Silikonen, künstlichen Duftstoffen und synthetischen Emulgatoren. Verboten sind Mikroplastik und die meisten Konservierungsstoffe. Natürliche Rohstoffe dürfen nur geringfügig chemisch verändert werden. Es gelten strengere Vorgaben für Tierversuche und je nach Siegel stammt ein Teil der Inhaltsstoffe aus biologischem Anbau.

Da Naturkosmetik so unbedenklich ist, ist sie für jeden und auch in jeder Lebenssituation geeignet. Zudem tut man der Umwelt etwas Gutes!

Aufgrund all der genannten Gründe glauben wir nicht an konventionelle Kosmetik. Die beste Medizin für junge und gesunde Haut kommt von innen und von der Natur. Seit 2016 gibt es unsere Produkte auf dem Markt und von Anfang an hatten bei uns keine schädlichen Inhaltsstoffe ihre Daseinsberechtigung. Ganz im Gegenteil: wir haben uns auf die Suche nach den perfekten natürlichen Inhaltstoffen gemacht, um für Sie die perfekte Pflege mit allen wichtigen Nährstoffen herzustellen.

Auf die Qualität kommt es an

Schon in der Antike wussten die Menschen um die natürlichen Pflanzenkräfte. Auch das Heilen mit Heilpflanzen ist eine Therapieform, über die schon in der griechischen und römischen Antike geschrieben wurde. Pflanzen werden seit vielen Jahrhunderten dafür verwendet, wirksame Medizin und Kosmetik herzustellen. Das alte Wissen um die Wirkung der Pflanzenpower spielt heute immer noch eine wichtige Rolle, welche stetig wächst.

Naturkosmetik bringt Haut und Haare mit natürlichen Substanzen ins Gleichgewicht. Sie erhalten dadurch Nährstoffe und werden vor Feuchtigkeitsverlust geschützt.

Naturkosmetik unterliegt strengen Auflagen, um die Zertifizierung zu erhalten. Kriterien um eines der gängigen Siegel zu erhalten sind folgende:

1. In der Naturkosmetik wird auf synthetischen Farb- und Duftstoffe, sowie Parabene (Konservierungsstoffe) verzichtet. Auch Paraffine (Erdöle), Silikone oder andere gentechnisch veränderte Organismen haben in natürlicher Kosmetik keine Berechtigung.

2. Da bei Naturkosmetik auf Parabene verzichtet wird, müssen wir auf andere Stoffe zurückgreifen, um unsere Kosmetik haltbar zu machen. Als ersten Schritt ist es wichtig nur hochwertige Rohstoffe zu verwenden, die frei von Verunreinigungen sind. Mithilfe von ätherischem Öl, Vitamin C oder Bio-Alkohol können wir unsere Reinigungs- und Pflegeprodukte natürlich haltbar machen.

3. Inhaltsstoffe in der Naturkosmetik sollen natürlich sein, das heißt meist pflanzlich. Je nach Zertifizierung sind auch mineralische oder tierische Bestandteile in einem bestimmten Maß zugelassen. Die mengenmäßig wichtigsten Inhaltsstoffe sind Öle, Fette und Wachse wie Arganöl, Olivenöl, Sojaöl, Sheabutter, Kakaobutter oder Bienenwachs.

4. Die Herstellung (Anbau und Ernte, sowie Verarbeitung), Verpackung und der Transport sollen möglichst nachhaltig – also umwelt- und ressourcenschonend – sein.

5. Je nach Stufe der Zertifizierung sind auch die Mengen der Inhaltstoffe, die aus einem bio-Anbau stammen müssen, vorgeschrieben.

Auf welche Siegel müssen Sie also achten?

Hier erklären wir Ihnen die gängigsten Siegel.

BDIH: der Bundesverband deutscher Industrie- und Handelsunternehmen zertifiziert Kosmetik als „natürlich“, wenn sie frei von Erdölprodukten sowie synthetischen Farb-, Duft- und Konservierungsstoffen ist. Alle Inhaltsstoffe müssen „so weit wie möglich aus Bio-Anbau“ stammen.

Natrue: der ursprünglich aus eigenem Engagement entstandene Siegel Natrue aus der Industrie ist mittlerweile eines der wichtigsten Zertifikate in der Naturkosmetik. Wie beim BDIH auch, sind hier nur natürliche Stoffe zugelassen, die aus kontrolliert biologischem Anbau stammen.

Ecocert: in Deutschland ist dieses Siegel eher selten vorzufinden. Trotzdem sollen Sie nicht an der Glaubwürdigkeit zweifeln. Ecocert unterscheidet unter „Naturkosmetik“ – also mindestens 50% der Inhaltstoffe müssen pflanzlich und 5% bio sein – und „Biokosmetik“, wobei mindestens 95% der Inhaltsstoffe pflanzlich und mindestens 10% bio sein müssen.

Demeter: ist im Bereich Naturkosmetik ein Pionier. Bereits 1990 führte die Demeter-Markengemeinschaft erste Richtlinien ein. Neben den gängigen Regeln ist Demeter eine hohe biologische Abbaubarkeit und eine absolute Transparenz in der Deklaration wichtig.

Qualität hat ihren Preis!

Hochwertige Inhaltsstoffe sind in der Gewinnung deutlich teurer als die billigen Bestandteile konventioneller Kosmetik. Diese in der Qualität hohen Stoffe sind auf die natürliche Balance der Haut abgestimmt.

Da auch oft die Produktionsstätte bzw. die Bedingungen eine große Rolle im Thema Nachhaltigkeit spielen, sind Naturkosmetika oft preislich auf einem höheren Niveau als konventionelle Kosmetik.

Die Kosmetik ist nur so gut wie ihre Inhaltsstoffe. Hochwertige und naturbelassene Bestandteile unserer Kosmetik entsprechen unseren Ansprüchen und sollen auch Ihre erfüllen.

Und wie werden die Wirksamkeit und Verträglichkeit getestet?

Naturkosmetik ist kein geschützter Begriff, weswegen die Bezeichnung nicht automatisch bedeutet, dass die Kosmetik tierversuchsfrei oder vegan ist. Die oben genannten Siegel helfen Ihnen deshalb bei Ihrer Auswahl.

Tierversuchsfreie Kosmetik

In der EU sind Tierversuche in der Kosmetik seit 2013 verboten, international gibt es aber unterschiedliche Regelungen. Dies sollten Sie vor der neuen Anschaffung beachten.

Vegan

Diese Produkte enthalten keine Inhaltsstoffe, die von oder aus Tieren produziert wurden. Das heißt allerdings nicht, dass diese nicht vielleicht an Tieren getestet worden sind.

Die Gute Nachricht ist, dass Naturkosmetik im Trend ist und sich die Industrie daher seit Jahren an die Verbraucher richtet und den weltweiten Markt ausbaut. Egal ob im Internet, in Kosmetikstudios oder in der Drogerie – überall findet man die beliebte Naturkosmetik. Wir sprechen bei TocoCare Personen jeden Geschlechts, jeden Alters und jeden Hauttyps an.

Ohne Kompromisse

Die Kraft der Natur, reine Hautpflege, weniger ist mehr. Entgiften Sie Ihre Haut von einer toxischen Routine. Detox your life, detox your skin. Nutzen Sie die Kräfte der Natur, um von innen heraus eigene Kraft zu entwickeln. Eine ganzheitliche Pflege mit Naturkosmetik ist daher zu empfehlen.

TocoCare verspricht Ihnen

- Nur mit wertvollen Bio Ölen zu arbeiten

- Rein vegane Inhaltsstoffe zu verwenden ( ausgenommen des Lippenbalsam hier verwenden wir Bienenwachs ) 

- In unseren Produkten den hochwertigen natürlichen Vitamin E Komplex zu verwenden

- Keine Erdölprodukte oder andere Chemie zu nutzen

- Hypoallergen zu sein

- Und unsere Produkte in Deutschland herzustellen.

Erstverschlechterung

Da Naturkosmetik keine Filmbildner wie Silikone enthält, kann sie Haut- und Haarschäden nicht überdecken, sondern muss für eine echte Verbesserung sorgen, um wieder gekauft zu werden. Aus diesem Grunde sieht man nicht bei jedem neuen Produkt sofort eine positive Veränderung und muss teilweise eine kurze Umstellungsphase in Kauf nehmen. Dafür wirkt ein natürliches Anti-Aging Produkt zum Beispiel auch noch kurze Zeit nach dem Absetzen nach, während konventionelle Produkte, die die Fältchen nur überdeckt haben, sofort aussetzen und dadurch oft eine scheinbare Verschlechterung der Haut zur Folge haben. Daneben ist der Anspruch von zertifizierter Naturkosmetik immer, die Haut zu verbessern und gesund zu halten, während es konventionellen Herstellern meist genügt, die Haut „gesund aussehen“ zu lassen. Statt die Hautprobleme mit Kosmetik zu kaschieren oder zu überdecken, wollen wir unserer Haut zur gesunden Ausstrahlung verhelfen.

 Eine neue Pflegelinie ist sozusagen eine Art Ernährungsumstellung für die Haut. Sie bekommt mehr Nährstoffe, die sie verwerten muss. Diese Umstellung kann etwa einen Regenerationszyklus dauern. Wenn Sie Ihre Ernährung umstellen, reagiert Ihre Verdauung anfangs wahrscheinlich auch erstmal anders als erwartet. So verhält sich das auch mit neuen, besseren Produkten bei Ihrer Haut.   Die oberste Hautschicht erneuert sich ständig. In der darunter liegenden Epidermis werden neue Zellen gebildet, die langsam von den nachfolgenden Zellen nach oben geschoben werden. Dabei verhornen diese langsam. Wenn sie ganz oben angekommen sind, bilden sie die neue Hautoberfläche bis sie ganz abgestorben sind und erneuert werden. Ihre Haut benötigt 28 Tage bis sie sich komplett erneuert hat.

Unsere Haut hat mit der Zeit verlernt, sich selbst zu regenerieren. Naturkosmetik ersetzt die natürliche Hautfunktion nicht, sondern unterstützt sie. Dazu versorgt sie die Haut mit zum Beispiel nährenden Ölen, die dann entweder direkt in die Hautbarriere eingebaut oder zu Nützlichem verarbeitet werden. Natürliche Inhaltsstoffe sind weitaus komplexer als Mineralölprodukte. Ihre Haut muss sich erst wieder an die neue Aufgabe gewöhnen. 

Ist es möglich, dass Kosmetik die Hauterneuerung beschleunigt?

Das kommt ganz darauf an, wie schnell die Epidermis neue Zellen bildet. Darauf haben Sie keinen Einfluss. Allerdings kann man etwas tun, um abgestorbene Hautzellen schneller loszuwerden. Dafür am besten geeignet sind Peelings. Diese lösen die oberste Hornschicht ab und lassen Ihre Haut gleich frischer und ebenmäßiger aussehen. Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie ein- bis zweimal die Woche ein Peeling machen. Die Zellteilung wird damit aber nicht beschleunigt, Sie können Ihre Haut nur bei der Regeneration unterstützen. Eine achtsame Lebensweise beispielsweise wirkt sich hierbei positiv aus. Regelmäßiger Sport, frische Luft, ausreichend Schlaf, eine gesunde Ernährung und eine gute Hautpflege unterstützen zusätzlich. Vermeiden Sie unbedingt zu viel Sonne, Stress, Alkohol und Zigaretten. Das schadet Ihrer Haut.

 Lassen Sie Ihrer Haut die Zeit, die sie benötigt!

Bitte beachten Sie: eine Erstverschlechterung ist kein Muss, aber möglich.  Lassen Sie ihrer Haut Zeit, sich an die neuen Produkte zu gewöhnen. Bringen Sie Geduld mit, statt zu schnell die Produkte zu wechseln. Naturkosmetik unterstützt einen langfristigen und hauteigenen Prozess für die optimale Pflege Ihres größten Organs!

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